Zufriedene Gesichter beim Trödelmarkt auf der Panitzscher Trabrennbahn

Drei Tage Trödelmarkt auf der alten Panitzscher Trabrennbahn; und zwei große Fragezeichen schienen über den Köpfen eines jeden der zahlreich erschienenen Kramsucher zu schweben: Was sind das für Leute, die solchen Krempel aufheben? Und warum war ich so blöd*, das ganze Zeug vor Jahren wegzuschmeißen?

Das ganze Pfingstwochenende lang war die Trabrennbahn “Austragungsort” der alljährlichen Trödelei, gefühlt war die Zahl der Händler, die ihre Stände aufgebaut hatten, so groß wie nie zu vor. Wenn auch der eine oder andere Krämer übers Wetter schimpfte (“Sonnabend und Sonntag war’s zu kalt, heute ist es zu warm”), so war das doch Gejammere auf hohem Niveau. Kein Regenwölkchen in Sicht, das den Händlern Stress bereiten und die Besucher verprellen könnte. Und so schlurfte und schlappte an allen drei Trödeltagen eine gut gelaunte und vor allem zahlreiche Besucherschar übers Gelände der alten Trabrennbahn, stöberte, lästerte, suchte, fand und kaufte und nutzte den Aufenthalt meist auch gleich noch, um bei Bier, Bratwurst, Fischsemmel und Countrysound ein wenig die Seele baumeln zu lassen. Was will man mehr? Nagut, vielleicht ein paar kommunale Rasenfriseure, die einen Tag vor Pfingsten dem stellenweise recht hohen Gras schnell mal noch einen modischen Kurzhalmschnitt verpassen. Schade, dass so viel zertrampelt wurde   -ad

*Klar, meine Frau/mein Mann war schuld. Die/Der hat immer so rumgenervt “Wie das wieder aussieht, hau das weg …”

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