Zeitsprünge: “Vorhang auf” für die historische Panitzscher Revue

Das Doppeljubiläum “750 Jahre Panitzsch und Borsdorf” hat das Kunststück fertiggebracht, zumindest bei einigen Bewohnern beider Orte ungeahnte kreative Energien freizusetzen. Beispiel gefällig? Am 7. September laden die Macher der historischen Revue “Zeitsprünge” zu einer Reise in die Panitzscher Geschichte ein. Das alles geschieht mit viel Augenzwinkern und jeder Menge Humor, bietet aber auch nachdenkliche Momente. Für gute Unterhaltung ist also gesorgt, wenn es in der Aula der Dr.-Margarete-Blank-Grundschule in Panitzsch 19 Uhr heißt: “Vorhang auf!”

Die Vorbereitungen für die Revue begannen vor rund eineinhalb Jahren. “Wir haben eine Menge Geschichten und Gerüchte zusammengetragen und aufbereitet, die sich nun in der Revue wiederfinden”, schildert Kerstin Dittrich. Sie ist an den “Zeitsprüngen” nicht nur als Ideengeberin und Buchmitautorin, sondern auch als Darstellerin beteiligt. Gemeinsam mit 13 weiteren Aktiven wird sie die Ortsgeschichte lebendig werden lassen. Eigens für die historische Revue wurden theaterreife Dekorationen gebaut; für die in die jeweilige Zeit passenden Kostüme sorgte der Fundus der Awo Grimma. Los geht’s (natürlich) mit der Beurkundung eines Grundstücksgeschäftes vor exakt 750 Jahren, das für die nun gefeierte Ersterwähnung von Panitzsch (ok, auch die von Borsdorf …) sorgte. Und “Erste Erwähnung Panitzschs” heißt auch einer der Punkte, die auf der Bühne dargeboten werden. Die Bezeichnungen der anderen Akte sind allerdings weitaus weniger leicht zu entschlüsseln. Da gibt es im Programm “Die Pfingstbier-Story”, “Teufel & Co”, “Die wilden 80er” und einen “Mord in Panitzsch”, um nur einige wenige zu nennen.

Wer wissen will, was sich dahinter verbirgt, muss am Abend des 7. Septembers in die Grundschulaula kommen. Es lohnt sich, denn die Revuetruppe wird die Zuschauer mit einem aufwändig inszenierten Programm überraschen, bei dem Alt- und Neupanitzscher gleichsam staunen werden.   -ad

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