Wieder da: Spring- und Reitturnier in Cunnersdorf

“Die Anlage ist so schön hier, es wäre so schade, wenn es kein Reitturnier gäbe” schwärmt Julius Gerisch, Turnierleiter vom Reitverein (RFSG) Panitzsch e.V. , Ausrichter des 47. Spring- und Reitturnier in Cunnersdorf, das am vergangenen Wochenende stattfand.

Und dabei haben Reitturniere bei uns im Ort eine lange Tradition. Schon zu DDR-Zeiten traf sich die Pferdesport-Elite regelmäßig auf der Reitanlage in Cunnersdorf. Unter anderem fanden 1980 sogar die DDR-Meisterschaften hier statt. Ganz so prominent besetzt war das Turnier an diesem Wochenende zwar nicht, aber das Teilnehmerfeld und die sportlichen Leistungen von Mensch und Tier konnten sich sehen lassen. Insgesamt gab es beim Springen und der Dressur 300 Starts mit ungefähr 200 Pferdesportlern. Die Dressur- und Spring-Reiter kamen größtenteils aus Sachsen. Aber auch aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg waren Teilnehmer dabei.

Auch für die Kleinsten gab es einen Wettbewerb. Bei der sogenannten Führ-Zügel-Cross-Country-Prüfung ritten die Kinder auf einem ausgewachsenen Pferd. Gleichzeitig wurde das Tier aber von einem Betreuer durch das Viereck begleitet. Dabei durften die Kleinen sogar durch den Wassergraben reiten.

Fotos: Sandra Jostes

v.l.n.r.: Beate Grohnwald (Stellv. Vereinsvorsitzende), Corinna Müller (Helferorganisatorin), Andreas Hiemisch (Technischer Direktor), Ronny Kießlich (Parcoursbauer und stellv. Turnierleiter), Wolfgang Labitzke (Herr über das “Grün” auf dem Turniergelände), Julius Gerisch

So ein Turnier organisiert sich aber nicht von allein. „Man braucht etliche Helfer und es ist ein Riesenaufwand die Anlagen in Schuss zu bringen“, sagt Turnierchef Gerisch. Außerdem braucht man eine Jury und Jemanden der den Parcours plant und die Hindernisse aufbaut. Hinzu kommen natürlich noch die Sponsoren für eine solche Veranstaltung. Und für die Helfer und Organisatoren gab es auch noch während der Veranstaltung ein Extra-Lob und kleine Aufmerksamkeiten für den Einsatz. Fürs nächste Jahr hat Julius Gerisch jedenfalls ehrgeizige Ziele: Er wünscht sich mehr Starter und Springprüfungen an zwei Tagen. Denn in diesem Jahr fanden die Springen nur am Samstag statt und die Dressur am Sonntag.

Fotos: Sandra Jostes

Alles in allem waren aber alle offenbar zufrieden: Organisatoren, Sportler und Besucher. Davon könnten im nächsten Jahr ein paar mehr mit dabei sein. Die menschlichen und tierischen Sportler würde es jedenfalls sehr freuen.

Sandra Jostes

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