Volles Haus im BTZ – Deutsche Glasfaser trifft auf großes Interesse bei den Borsdorfern

Oliver Frieske, Projektmanager für FTTH* bei der Deutschen Glasfaser (DG) begrüßte am Dienstagabend gut 100 interessierte Borsdorfer im Großen Hörsaal des Bildungs- und Technologiezentrums zu einer weiteren Informationsveranstaltung zum Breitbandausbau im Ort. Die Zweenfurther Haushalte hatten sich bereits entschieden und werden nun mit Hilfe der DG ans Glasfasernetz angeschlossen und können zukünftig mit einer Internetgeschwindigkeit bis zu 1 Gbit/s surfen. Derzeit läuft die Nachfragebündelung der Süd-Borsdorfer, sie haben noch Zeit bis 28.07.2018 die notwendigen 40% zu erreichen. Für die Nord-Borsdorfer läuft seit dem 30.06.2018 der Count-Down und endet am 29.09.2018. Die Panitzscher müssen sich noch bis Mitte September gedulden.

“Der Glasfaserausbau ist ein dominierendes Thema nicht nur in unserem Ort, sondern in der ganzen Region” so Marcus Planert, Bürger- und Bauamtsleiter der Gemeindeverwaltung Borsdorf. “Wir werden zukünftig auf breitbandiges Internet angewiesen sein. Bei einer 2016 durchgeführten Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse haben wir festgestellt, dass es noch viele weiße Flecken hier bei uns in Borsdorf gibt. Und mit Hilfe des Partners DG wollen wir diese Lücke gern schließen.” Zwar will der Freistaat Sachsen die Kommunen in Sachen Breitbandausbau mit 100% fördern, allerdings nur Regionen mit weniger als 30 Mbits/s Datenrate. Somit kommt diese Förderung für Borsdorf nicht in Frage. Marcus Planert erklärt weiter, dass die Telekom derzeit nur einen sogenannten Vektorisierungs-Ausbau anbieten kann. Das heißt, Glasfaser liegt nur bis zum Verteiler an, ab da geht es mit Kupfer-Kabel ins Haus. Diese Variante kann jedoch die hohen Glasfaser-Geschwindigkeiten niemals erreichen. (siehe Beitrag “Schnelles Internet für Jedermann? – Glasfaserausbau in Borsdorf” und Kommentar der Redaktion vom 23.02.2018).

Fotos: Rolf Isler und Sandra Jostes

Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte Oliver Frieske auf, warum die Borsdorfer sich für einen Ausbau entscheiden sollten. Schnelles Internet bedeutet eben nicht nur schnelles Surfen und Streamen, um die nächste Europa- oder Weltmeisterschaft ruckelfrei zu sehen. Es ist auch eine Investition in die Zukunft. Es werden Anwendungsgebiete z.B. in der Telemedizin oder im Smart-Home-Bereich entstehen, an die wir heute vielleicht noch nicht denken. Turbo-Internet benötigen auch die Schulen und Kindereinrichtungen in unserem Ort. Dies wäre mit dem Glasfaserausbau ebenfalls gewährleistet.

Wenn Sie sich umfassend beraten lassen möchten, hat die DG einen Servicepoint in der Bahnhofstraße 13 in Borsdorf eingerichtet. Mittwochs zwischen 14 und 20 Uhr sowie Donnerstags zwischen 10 und 14 Uhr werden hier Ihre Fragen zum Thema Glasfaseranschluss beantwortet. Unter der Telefonnummer 02861-8133427 können Sie auch einen kostenfreien Beratungstermin bei Ihnen zuhause vereinbaren.

Für Borsdorf-Nord wurden an diesem Abend bereits zwei Verträge öffentlich an die DG übergeben: Bürgermeister Ludwig Martin und sein Amtsleiter Marcus Planert unterschrieben die Auftragsformulare gleich vor Ort. 8 weitere Haushalte entschieden sich prompt an diesem Abend für einen schnellen Internetanschluss.

v.l.n.r.: Ludwig Martin, Rolf Isler, Marcus Planert, Oliver Frieske

Parthengezwitscher-Initiator Rolf Isler erklärte gegenüber der DG seine aktive Unterstützung für den Glasfaserausbau in ganz Borsdorf. In den nächsten Tagen wird auf unserer Webseite ein Banner der DG erscheinen. Hierüber können Sie Ihren Glasfaservertrag abschließen und unterstützen damit auch einen wohltätigen Zweck. Für jeden abgeschlossenen Vetrag erhält Parthengezwitscher eine Provision von der DG, die wir zu 100% an den Förderverein der Grundschule Borsdorf übergeben werden. Damit unterstützen wir nicht nur das Thema Glasfaser und schnelles Internet für unseren Ort, sondern auch die Zukunft unserer Kinder.   -sj

* FTTH heißt “Fibre-to-the-home” und bedeutet soviel wie “Glasfaser bis in die Wohnung” (Anmerkung der Redaktion)

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