„Süßes oder Saures“ – Kürbisschnitzen an der Trabrennbahn in Panitzsch

Stella, Jara und Dena zeigen ganz stolz ihre Kürbis-Kunstwerke in die Kamera. Denn schließlich ist schon in einer Woche Halloween – dann ziehen wieder, wenn es dunkel wird, kleine Hexen, Fledermäuse, Vampire oder sonstige Monster auf der Jagd nach Süßigkeiten um die Häuser. Für die richtige Grusel-Stimmung sorgt ein ausgehöhlter Kürbis mit Kerze und geschnitzter Fratze. Solche Kürbisse wurden am Mittwochnachmittag auf der Trabrennbahn in Panitzsch fabriziert. In guter Tradition hatten sich Groß und Klein zu der von der Kita “Parthenflöhe” und zugehörigem Förderverein organisierten Aktion getroffen. Schnitzwerkzeug und Kürbisse wurden für einen finanziellen Obolus bereitgestellt, so dass alle frisch ans Werk gehen konnten. Kita-Leiterin Birgit Kaden und Fördervereins-Chefin Dr. Franziska Kolbe-Fehr zeigten sich sehr zufrieden. Mit dem eingenommen Geld sollen neue Spielsachen für die Kinder gekauft werden. Diese übergibt dann – in einer vorweihnachtlichen Aktion – feierlich der Weihnachtsmann.

Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Birgit Kaden hatte es sich nicht nehmen lassen, Kürbissuppe selbst zu kochen – etwa 60 Portionen gingen über die Kochtheke. Denn: Kürbisschnitzen macht hungrig. Am Ende waren mehrere Dutzend der gruseligen orangefarbenen Gesellen fertig. Nun kann die Nacht der Geister, Hexen und Vampire kommen. Und allen Erwachsenen sei geraten, genug Süßigkeiten im Haus zu haben. Denn, wie heißt es an Halloween so schön:  „Süßes, sonst gibts Saures!“

Text: Renate Isler
Fotos: Sandra Jostes

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