Neujahrsempfang in Borsdorf – Würdigung der Vereinsarbeit

Pünktlich um 19 Uhr am Montagabend hallten Salut- und Kanonenschüsse der Leipziger Communalgarde vor der neuen Mehrzweckhalle und eröffneten damit den Neujahrsempfang der Gemeinde Borsdorf. Bürgermeister Ludwig Martin begrüßte zum ersten Mal die Gäste aus Politik, Wirtschaft und Vereinen in größerer Runde. Die bisher genutzte Location, der Ratssaal, ließ nur Platz für wenige Personen, nun konnten erstmals alle Borsdorfer Bürger nach Anmeldung teilnehmen.

Bevor Ludwig Martin zum Höhepunkt des Abends kam, zog er Bilanz über das vergangene Jahr und zeigte sich zufriedenstellend mit den erreichten Zielen. “Ein neuer Dorfanger ist in Panitzsch neben der Feuerwehr entstanden, der Marktplatz ist fertiggestellt, hässliche Fassaden in der Leipziger Straße sind verschwunden. Damit ist der Slogan der Gemeinde “Wohnsympathisch” keine leere Floskel.” Stolz zeigte er sich auch über den Qualitätssprung im Breitbandausbau durch die Deutsche Glasfaser. In Zweenfurth und Borsdorf-Süd sollen die Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, Panitzsch wird ebenfalls ausgebaut, nur in Borsdorf-Nord fehlen noch etwa 80 Verträge. In Hinsicht auf die bevorstehende Gemeinderatswahl im Mai ermunterte Ludwig Martin jeden Bürger “sich einzubringen und zur Wahl zu stellen”.

Fotos: Sandra Jostes

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Würdigung der Vereinsarbeit in unserem Ort. Fünf Vereine wurden stellvertretend für die etwa 60 Borsdorfer Vereine ausgewählt und mit Blumen, Urkunden und je 100 Euro bedacht: die Panitzscher Ponyreiter, Panitzsch (er)leben – gestern-heute-morgen, der Literaturstammtisch, der Lions Club Borsdorf-Parthenaue und die Leipziger Communalgarde. “Auch die anderen Vereine sollen sich geehrt fühlen und sich weiter einbringen” betont der Bürgermeister.

Auch das Unterhaltungsprogramm ließ keine Wünsche offen und begeisterte das Publikum mit musikalischen Beiträgen von Florian Pujock und seinem Vater auf der Klarinette und von den Geschwistern Claudia Martin und Annkathrin Buchold auf Geige und Klavier.

Eine erfrischende Mischung aus Stand-up-Comedy und bissiger Satire erheiterte die Gäste zwischendurch: Thomas Störel, besser bekannt als “Manni” aus dem Kabarett SanftWut sorgte mit seinem Programm “Hosen runter!” für Humor mit Niveau.

Bevor das Büfett freigegeben wurde, wünschte Ludwig Martin allen Borsdorfern “viel Gesundheit, Kraft und Mut, auch schwierige Situationen zu meistern. Und gute Freunde, die sie dabei begleiten.” -sj

P.S.: Für tatkräftige Unterstützung beim Fotografieren der Gäste sorgte Oberleutnant der Leipziger Communalgarde, Rolf Isler. Also bitte nicht wundern, wenn er auf fast jedem Bild zu sehen ist – er war nicht weg zubekommen …

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