Neuer Spielplatz in der Vogelsiedlung – Update!

Überschaubare Anwesenheit im Parthenflöhe-Pavillon

Vergangenen Dienstagspätnachmittag fand sich eine überschaubare Anzahl von Interessierten im “Pavillon” des Panitzscher Kindergartens ein. Die Gemeindeverwaltung Borsdorf, vertreten durch Amtsleiter Marcus Planert und Spielplatz-Verantwortlicher Holger Thomas, lud zum zweiten Treffen (aufgrund der dunklen Jahreszeit diesmal nicht vor Ort), um die ersten Ergebnisse, die aus den Ideen der Eltern und Anwohner zur Neugestaltung des Spielplatzes in der Vogelsiedlung entstanden, zu präsentieren. Wie bei der “Vorberatung” im September versprochen (Parthengezwitscher berichtete), wollte man sich im November wieder zusammenfinden, um diese Ideen zu diskutieren. Aus November ist Dezember und die damit eh schon mit Terminen voll gestopfte Vorweihnachtszeit geworden – das erklärt sicher die magere Teilnehmeranzahl.

Sven Hebold erklärt seinen Entwurf

Marcus Planert betonte noch einmal ganz deutlich, dass es der Gemeindeverwaltung wichtig sei, dass die Bürger sich mit ihren Vorstellungen und Ideen einbringen sollen. Einer der das mit viel Einsatz und Leidenschaft getan hat, ist der Panitzscher Sven Hebold. Seine Idee zur “Verschönerung” des Spielplatzes untermauert er auch ganz konkret mit einer ersten Skizze und erklärt, wie er sich die Neugestaltung vorstellt. So sollte auf jeden Fall für alle Altersgruppen ein Bereich geschaffen werden, also auch für die Kleinsten. Schaukel, Rutsche, Trampolin und Klettergerüst dürfen nicht fehlen. In der Mitte könnte ein Abenteuerhügel mit kleinem Tunnelsystem entstehen, eine Tischtennisplatte rundet das Spielangebot ab. Und: es gibt sogar die Idee für einen Wasserspielplatz. “Bei allen tollen Wünschen, müssen wir natürlich auch das Budget im Auge behalten” so Marcus Planert und schlug vor, die Realisierung des Wasserspielplatzes aufgrund der höheren Kosten und der nachgeordneten Priorität auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Zum Schluss äußerte der Amtsleiter noch den Wunsch an die Eltern, zu überlegen, ob man einen Verein oder eine Bürgerinitiative gründen könnte, die sich gemeinsam mit der Verwaltung um die Pflege des Spielplatzes kümmern könnte: “Das klappt mit dem Spiel(t)raum Zweenfurth e. V. sehr gut und könnte als gutes Vorbild dienen.”

Im Frühjahr nächsten Jahres soll die Sanierung realisiert werden. Fördergelder sind bereits bewilligt, insgesamt stehen 40 Tausend Euro zur Verfügung.

Sandra Jostes

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