Netzbetreiber investiert in Versorgungssicherheit

Seit dem Frühjahr wird an der 110-kV-Leitung Taucha – Bennewitz gearbeitet. Mal in luftiger Höhe, dann wieder an den Fundamenten der Stahlgittermasten. Die Arbeiten erfolgen im Auftrag des Netzbetreibers Mitnetz Strom GmbH.

Monteure bei Sanierungsarbeiten nahe Panitzsch an der 110-kV-Leitung Taucha-Bennewitz. Foto: André Dreilich
Monteure bei Sanierungsarbeiten nahe Panitzsch an der 110-kV-Leitung Taucha-Bennewitz. Foto: André Dreilich

“Es handelt sich um Sanierungsarbeiten, diese sind notwendig, da die Leitung überwiegend aus dem Jahre 1975 stammt”, erläutert Unternehmenssprecherin Evelyn Zaruba. Im Verlauf der 18,6 km langen Freileitungstrasse werden 56 Masten saniert und mit Korrosionsschutz versehen. Die Fundamente werden ebenfalls an 56 Masten saniert. Bei sieben Masten lässt der Zustand keine Sanierung mehr zu, sie werden ausgetauscht. Damit die Leitungen dabei nicht entfernt und mit hohem Aufwand neu gezogen werden müssen, werden für die Zeit des Austauschs provisorische Masten errichtet. Um Unbefugte von lebensgefährlichen Kletterabenteuern abzuhalten, erhalten außerdem alle 63 Masten  Steigschutzeinrichtungen.

Die Baumaßnahme dient der Gewährleistung der Versorgungssicherheit. Der Netzbetreiber lässt sich die Arbeiten, die voraussichtlich noch bis Ende Oktober 2016 dauern werden, insgesamt rund 1,9 Mio. Euro kosten. -ad

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