Lodern zum Himmel seh’ ich die Flammen. Oder: viel Spaß beim Zweenfurther Osterfeuer

Gründonnerstag, Parthenaue, Parkplatz des Kleingärtnervereins “Grüner Winkel”. Wer schonmal dabei gewesen ist, weiß, was nun kommt: Beim Zweenfurther Osterfeuer geht die sprichwörtliche Post ab. Gegen 18 Uhr ging noch eine kräftige “Husche” nieder, doch die Kleingärtner an Grill und Biertischen ließen sich nicht entmutigen. “Was jetzt runterkommt, stört dann nicht”, lautete die Devise. Gegen 18.30 Uhr setzte ein beeindruckender Strom von Schaulustigen ein, die sich auch vom schlammigen Geläuf nicht abschrecken ließen. Die ersten Getränke wurden getestet, das erste Grillgut verzehrt. Irgendwann kurz vor 19 Uhr drückte der Feuerwerker aufs Knöpfchen seines Senders, 50 Meter wurden zwei Ladungen gezündet, die mit gut hörbarem Fauchen den imposanten Holzhaufen in Brand setzten. Kommentar des Fachmanns: “Na, wenn in Panitzsch nichts läuft, kann ich es hier brennen lassen.”

Dass das Osterfeuer auf der Panitzscher Trabrennbahn von Amts wegen abgesagt wurde, sorgte auf den Zweenfurther Wiesen (und nicht nur dort) für viel Unverständnis. “Wir hatten sogar Hilfe angeboten, hätten Holz spendiert, aber das war nicht gewollt”, bedauerten die Kleingärtner. Umso größer war die Schar der Osterfeuerbesucher in Zweenfurth. Eine halbe Stunde nach Zündung tummelten sich ca. 150 Gäste zwischen Feuer und Grill; im Lauf des Abends waren immer wieder neue Gesichter zu entdecken, darunter auch so mancher Erstbesucher aus der “Hauptstadt” Borsdorf.  Dass die eine oder andere Regenwolke ihre nasse Fracht über Zweenfurth ablud, störte nicht wirklich; zu gut war die Laune und zu perfekt die Versorgung.   -ad

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