Kreative Grusel-Kürbis-Schnitzerei auf der Rennbahn

Um auf das Halloween-Spektakel am nächsten Dienstag gut vorbereitet zu sein, nutzten gut 30 Familien das Angebot des Fördervereins des Panitzscher Kindergartens. Dieser lud nämlich wie auch schon letztes Jahr zum gemeinsamen Halloween-Kürbis-Schnitzen auf die Trabrennbahn ein. “Jedes Jahr findet im Frühjahr und Herbst eine gemeinsame Wanderung statt, aber da die Herbstwanderung nicht so gut angenommen wurde, mussten wir uns eben etwas Anderes einfallen lassen” berichtet Franziska Kolbe-Fehr, Vorsitzende des Fördervereins. Und somit erfuhr das Kürbis-Schnitzen nun schon seine dritte Auflage.

“Im ersten Jahr hatten wir uns alle im Kindergarten-Pavillion getroffen, aber der platze bald aus allen Nähten” ergänzt Birgit Kaden, Chefin der Panitzscher Parthenflöhe. Deshalb wurde das ganze Event auf die Trabrennbahn verlegt. Da kommt der nahe gelegene Spielplatz für die Kleinen wie gerufen, wenn die Lust und die Kraft beim Schneiden, Stechen und Auskratzen nachlassen.

Natürlich legte der Förderverein auch Wert auf eine gewisse Qualität und Größe der Kürbis-Exemplare. Somit wurden weder Kosten noch Mühen gescheut, nur die schönsten Gewächse in den Bau- und Gartenmärkten der Region zu erwerben.

Fotos: Sandra Jostes

Bei Kaffee und Kürbissuppe (die übrigens von Birgit Kaden höchstpersönlich nach einem nicht preisgegebenen Rezept gekocht wurde) lassen die Eltern und Großeltern ihrer kreativen Ader freien Lauf. Und auch Franziska Kolbe-Fehr beweist Talent beim Schnitzen und schneidet und sticht in ihren Kürbis während sie für ein Interview  Fragen beantwortet. Parthenflöhe-Chefin Birgit Kaden betrachtete sich ein wenig später das kunstvolle Kürbis-Gesicht und stellte erstaunt fest: “Das bin ja ich!” In diesem Sinne: vielleicht entdecken auch Sie sich selbst beim alljährlichen Halloween-Süßigkeiten-Bettel-Spaziergang mit Ihren Kindern…   -sj

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