Kino, Musik und viel zu Lachen – der Verein Panitzsch(er)leben lud zur zweiten Sommernacht

Die Bänke waren bis auf den letzten Platz besetzt, als die Schauspieler des Theaterstücks „Aschenputtel“ Samstagabend die Bühne im Panitzscher Park betraten. Die Märchen-Aufführung der etwas anderen Art, sorgte für etliche Lacher im Publikum. Vor allem Matthias Schwarzmüller als „wunderschöner“ Prinz hatte das Publikum auf seiner Seite. Außerdem gab es davor Kabarett mit „Bauer Lindemann“ und „Erna“, die sich am Gartenzaun zu aktuellen Themen ausließen – wie zum Beispiel der höchst umstrittenen B87n. Abgerundet wurde das Ganze von der Band „Übertaktet“, die extra vom Niederrhein nach Panitzsch gekommen waren. Zu hören gab es aktuelle Pop-Songs. Das Trio lud sogar vier junge Nachwuchsmusikerinnen auf die Bühne. Die Erstklässlerinnen hatten das Publikum schnell für sich eingenommen und durften die Band mit Stimme und Instrumenten musikalisch begleiten, später sogar ein Lied alleine singen. Zum Abschluss wurde noch der DEFA-Film „Heißer Sommer“ gezeigt. Der Streifen von 1968 mit Frank Schoebel und Chris Doerk in den Hauptrollen ließ viele  Besucher in Erinnerungen schwelgen…und der Titel passte ja auch irgendwie zum Wetter an diesem Wochenende. Essen und Trinken gab es natürlich auch. Neben Bier, Limo, Wein, Bratwürsten und Steaks war auch das Eistaxi von Familie Reichelt im Panitzscher Park am Start. Zudem nutzten viele die Gelegenheit in den Umbaupausen einfach mal mit Freunden und Nachbarn zu „Quatschen“.

Und: so eine Veranstaltung  stellt sich nicht von selbst auf die Beine. Da muss die Bühne aufgebaut, die Technik rangeschafft, das Programm geplant und die Helfer eingeteilt werden. Seit Monaten „feilten“ die Beteiligten des Vereins Panitzsch(er)leben an diesem Fest – und das alles ehrenamtlich. Auch im nächsten Jahr ist wieder so ein Event geplant.

In Zukunft sollen auch die Parkbühne und das Drumherum im neuen Glanz erstrahlen: Es sei eine Machbarkeitsstudie für die Renovierung und den Ausbau in Auftrag gegeben worden, sagte Vorstandschef Matthias Schwarzmüller. Viele kulturinteressierte Borsdorfer würde es sicherlich freuen, wenn das klappen würde.

Sandra Jostes

Fotos: Dirk Jostes, Sandra Jostes

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