Jetzt isser drin: Grundstein für Borsdorfer Zweifeldhalle gelegt

Großer Bahnhof am Borsdorfer Bahnhof: Am 11. Oktober 2016 wurde auf der Baustelle an der alten Güterladestraße der Grundstein für die Borsdorfer Zweifeldsporthalle gelegt. Damit geht das mit über 3,5 Millionen Euro größte Investitionsvorhaben der Gemeinde nun in die nächste Runde.
Nachdem die Gemeinde das Gelände von der Deutschen Bahn gekauft hatte, wurde es schon vor Monaten aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Mit dem Abriss des alten Speichers wurde Baufreiheit geschaffen, anschließend der Baugrund vorbereitet und die Baugrube ausgehoben. Inzwischen sind die ersten Fundamente im Boden; in einem davon versenkte Bürgermeister Ludwig Martin die kupferne Zeitkapsel, die kommende Generationen über den Bau der Halle informieren soll. Dazu wurden Planungsunterlagen, eine Handvoll Euromünzen, eine Tageszeitung und ein Wimpel des SV Borsdorf 1990 e.V. ins Kupferrohr gepackt, ehe dieses versiegelt und unter einer Betonschicht verborgen wurde.
Mit den symbolischen drei Hammerschlägen verband der Bürgermeister drei Wünsche. Der Bau möge unfallfrei und in guter Qualität errichtet werden, Schülerinnen und Schülern sowie allen Freizeitsportlern Grundlage für die gesunde körperliche und geistige Entwicklung am Bildungsstandort Borsdorf sein sowie stets zum Wohle der Borsdorfer Bürger genutzt werden.

Während der feierlichen Grundsteinlegung regnete es, doch Offizielle und Zuschauer ließen sich die gute Laune nicht nehmen. „Beim Richtfest wird der Regen uns nicht stören”, versprach Ludwig Martin, „Denn dann wird uns schon die Halle schützen.”
Bis dahin ist Eile geboten, denn die Zweifeldhalle soll zu Beginn des Schuljahres 2017/18 in Betrieb gehen. Erst wenn die Halle für den Sportunterricht des Gymnasiums zur Verfügung steht, kann der dafür bisher genutzte Raum wie geplant zur neuen Bibliothek umgebaut werden.   -ad

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