Glasfaserausbau in Borsdorf-Nord in Gefahr – Kita, Hort und Schule in Panitzsch ohne schnelles Internet

Vor gut zwei Monaten hieß es “Herzlichen Glückwunsch, Panitzsch!” (Parthengezwitscher berichtete). Der zuletzt befragte Borsdorfer Ortsteil hatte die 40%-Hürde bei der Nachfragebündelung durch die Deutsche Glasfaser (DG) geschafft. Doch die Bewohner in Borsdorf-Nord, die seit Sommer letzten Jahres befragt werden, sind noch zögerlich. Etwa 80 Verträge fehlen noch. Damit ist der Ausbau hier noch nicht gesichert.

Es ist umso wichtiger, dass auch Borsdorf-Nord an die schnelle Datenautobahn angeschlossen wird, da das Borsdorfer Rathaus hier ansässig ist. Daran gebunden ist eine Regelung, die besagt, dass alle kommunalen “Außenstellen”, nämlich der Kindergarten, der Hort und die Grundschule in Panitzsch sowie die Feuerwehren in allen drei Ortsteilen ebenfalls keinen Anschluss erhalten werden. Auf schnelles Internet muss also auch in den Kindereinrichtungen weiterhin gewartet werden, sollte sich im nördlichen Borsdorf an der Zahl der benötigten Verträge in den nächsten drei Wochen nichts ändern.

Nicht nur die Borsdorfer, sondern auch die Panitzscher und Zweenfurther können sich nach wie vor für einen kostenfreien Glasfaseranschluss entscheiden. Benötigen Sie noch Beratung, so stehen Ihnen die Mitarbeiter der DG am 14., 21. und 28. Februar 2019 jeweils von 15 bis 19 Uhr am REWE-Markt in Borsdorf zur Verfügung. Haben Sie Fragen zum Vertrag, melden Sie sich auch gern bei uns. Nach wie vor stehen wir zu unserer Aussage und spenden die Provision der DG an den Förderverein der Borsdorfer Grundschule. -sj

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