Erster Abi-Jahrgang lässt im Freien Gymnasium Borsdorf die Hüte fliegen

Viele Tränen, viel Lob, glückliche Eltern und 24 überglückliche junge Menschen – nach acht Jahren am Freien Gymnasium Borsdorf haben die ersten 24 AbiturientInnen am 18. Juni 2016 ihre Zeugnisse in Empfang genommen und damit diesen Abschnitt ihres Lebens beendet.

Freies Gymmnasium Borsdorf, 18. Juni 2016: Die 24 Abiturienten des ersten Jahrgangs lassen die Hüte fliegen.
Freies Gymmnasium Borsdorf, 18. Juni 2016: Die 24 Abiturienten des ersten Jahrgangs lassen die Hüte fliegen.

Schulleiterin Kai Hakl war bei ihren Glückwünschen für die Angehörigen des ersten Abitur-Jahrganges immer wieder den Tränen nahe. Wie ihr ging es auch den beiden Pädagogen, die die Abi-Klassen erst sechs Jahre lang als Klassenlehrer und in den letzten beiden Jahren als Tutoren begleitet haben. Unter den Gästen der Veranstaltung waren Brunhild Kurth, Sächsische Kultusministerin, und der Borsdorfer Bürgermeister Ludwig Martin.

Die Kultusministerin bezeichnete die Abiturienten als “die Prototypen des Freien Gymnasiums Borsdorf” und zog Parallelen zum Aufbau des Burgstädter Gymnasiums, an dem sie selbst mitgewirkt hatte. Sie sprach von einem “Gänsehautmoment” und bestätigte Kai Hakl: “Sie haben heute zum zweiten Mal das Abitur bestanden.” Den Abiturienten riet sie: “Bleiben Sie interessiert, steigern Sie den Wert ihrer Bildung. Bleiben Sie authentisch und bodenständig; seien Sie mutig.”

Bürgermeister Ludwig Martin erinnerte daran, dass der Schulstandort Borsdorf zehn Jahre zuvor mit Schließung der Mittelschule “vor dem Abgrund” gestanden hatte. Die Gemeinde sei der Volkssolidarität für ihren Mut und ihr Engagement dankbar. Die Abiturienten hätten allen Grund, auf das Erreichte stolz zu sein. Bedauerlich sei, dass auf dem Weg zum Abitur einige Schüler auf der Strecke geblieben seien.

Die Leistungen des “Premierenjahrgangs” können sich sehen lassen: Zehn SchülerInnen haben eine Abi-Note “mit einer 1 vorn” erreicht, der Jahrgangsdurchschnitt liegt bei beachtlichen 2,3. Das war ein guter Grund, nach dem Aufstellen fürs Gruppenfoto die berühmten Hüte fliegen zu lassen.

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