15 Jahre Lions Club Borsdorf-Parthenaue

Am 31. Januar 2004 wurde der Lions Club Borsdorf-Parthenaue in die weltweite Gemeinschaft von Lions Clubs International aufgenommen. Anlässlich des 15. Charterjubiläums in diesem Jahr hatten Club und Förderverein am 1. Februar zu einem Festakt in die ClubGastronomie im Golfpark Leipzig eingeladen.

Lions-Präsident Karsten Fuhrig (r.) dankt Landrat Henry Graichen für die Festrede zum Thema „Ehrenamtliches Engagement in unserer Zeit“ und überreicht als Erinnerung daran den Bildband „Die 750-Jahr-Feier von Borsdorf/Panitzsch in Bildern“.

Über 80 Gäste waren der Einladung gefolgt. Als Ehrengast konnte Club-Präsident Karsten Fuhrig Herrn Landrat Henry Graichen als Festredner begrüßen. Bürgermeister Ludwig Martin, Vize-Distrikt-Governor Stefan Neubert und Vertreter zahlreicher Clubs aus der Leipziger Region ehrten uns ebenfalls mit ihrer Anwesenheit und Grußworten.

Auch Pfarrer i.R. Reinhard Freier war gekommen und Präsident Karsten Fuhrig erinnerte daran, dass R. Freier als „Erfinder“ des Clubnamens „Lions Club Borsdorf-Parthenaue“ seinen Platz in der Clubchronik gefunden hat.

Mit besonderer Freude begrüßte Karsten Fuhrig die Vertreter der Borsdorfer Schulen, des Hortes und der Kitas, dankte Ihnen für das gedeihliche Zusammenwirken zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen und hob hervor, dass alle Bildungseinrichtungen der Einladung zur Jubiläumsfeier gefolgt waren.

Dann ging der Präsident mit einem Überblick auf die Clubgeschichte ein und führte neben anderem aus:

Dem Lions Club Borsdorf-Parthenaue gehören Menschen aller Bereiche der Gesellschaft an. Das zeigt sich nicht nur in beruflicher Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf ihre Herkunft. „Wir haben Mitglieder, die sowohl aus den alten wie auch den neuen Bundesländern stammen und wir werden ab heute ein Mitglied in unseren Reihen haben, das ursprünglich in Nigeria zu Hause war“, so Fuhrig.

Lionsfreunde Dr. Seidel und Prof. Dr. Helmuth Pfeiffer vom LC Leipzig Tilia lipsiensis gra-tulieren im Namen ihres Clubs. Prof. Pfeiffer war in der Gründungsphase des LC Borsdorf-P. als unser „Beratender Lion“ tätig und ist unserem Club bis heute besonders eng verbunden geblieben

Von Februar bis Oktober 2003 fanden sich 24 Herren mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren im „Freundeskreis Borsdorf-Parthenaue“, die dann am 31. Oktober des Jahres den Lions Club Borsdorf-Parthenaue gründeten. Wie schon erwähnt, erfolgte drei Monate später die Charter. Heute zählt der Club 25 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von ca. 55 Jahren.

Trotz der unterschiedlichen Ausgangssituationen vereint die Lionsfreunde ein Ziel: We serve – Wir dienen!

Dieser lionistische Gedanke ist allen eigen und jeder Einzelne tritt dafür mit all seiner Kraft und seinen Möglichkeiten ein. Nur deshalb können wir all das leisten, was wir in den letzten 15 Jahren geschafft haben.

Es gibt unzählig viele Projekte, die wir unterstützt und vorangetrieben haben. Ich möchte an dieser Stelle nur einige wenige davon aufzählen:

Die Programme Kindergarten plus, Klasse2000 und Lions Quest wurden durch unseren Club, besonders durch Olaf Bendrat, in den Einrichtungen unseres Ortes eingeführt und finanziell unterstützt.

Schüler des Freien Gymnasiums Borsdorf gestalteten das anspruchsvolle musikalische Rahmenprogramm des Festaktes, das die Anwesenden mit langanhaltendem Beifall belohnten.

Neben der Beteiligung mit Spenden an internationalen Projekten, fördern wir zum Beispiel die Musiktheater-AG der Grundschule Borsdorf regelmäßig, wir unterstützten das Kunstprojekt der Diakonischen Wohnstätte „Alte Posthalterei“ in Panitzsch, leisteten eine Soforthilfe für die Grundschule Borsdorf nach einem Brandschaden und vieles mehr.

In den vergangenen 15 Jahren konnten wir über 60.000,00 € durch Spenden und Activities akquirieren, um eine Vielzahl von Projekten zu unterstützen und zu finanzieren.

In festlichem Rahmen und entspannter Atmosphäre durften wir Lions mit unseren Gästen einen unterhaltsamen Abend erleben, der auch gut war für die Entdeckung von Gemeinsamkeiten, in unserer Gemeinde und für die Menschen Gutes zu tun.

Goethe formulierte einst: „Das Essen soll erst das Auge erfreuen und dann den Magen“. Dem aufmerksamen und freundlichen Team der Gastronomie ist das mit einem internationalen Buffet überzeugend gelungen.

Text und Fotos: Olaf Bendrat

Schreibe einen Kommentar